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Der Praktikus vom 17. Mai 2017

Die Themen: die Singapurer und die UBS, neue Gerüchte um Novartis, eine undurchsichtige HNA, warten auf Walter Meier und eine mögliche Wende bei Von Roll.

«Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, um nicht arbeiten zu müssen.»
Miguel de Unamuno
Span. Autor und Philosoph (1864-1936)

Lieber Investor

Es hätte der Beginn einer wundervollen Freundschaft sein können. GIC, der mächtige Staatsfonds von Singapur, stieg im Februar 2008 als Grossaktionär bei UBS ein – viel zu früh, wie sich herausstellen sollte. In den Folgejahren war GIC stets ein treuer, stiller Aktionär von UBS. Bis zu Beginn dieser Woche. Nun hat GIC fast die Hälfte seiner UBS-Beteiligung verkauft und 2,4% der Aktien der Bank unter Investoren platziert.

Der Staatsfonds gibt sich wie gewohnt zugeknöpft, doch ich frage mich, was ihn bewogen hat, einen milliardenschweren Verlust auf seiner UBS-Position zu realisieren. Glauben die Singapurer nicht mehr an eine erfolgreiche Zukunft der Bank? Ich weiss es nicht, doch als Signal ist der Ausstieg von GIC – der im Übrigen hoch professionell verwaltet wird – nicht ermutigend. Für meine Zwecke ist mir das egal, denn ich halte ohnehin nichts von Grossbank-Aktien. Aber was finden Sie? Muss man UBS jetzt kaufen? Sagen Sie’s mir in meiner aktuellen Web-Umfrage.

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Leser-Kommentare

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Peter W. Ulli 17.05.2017 - 08:04

Energiestrategie 2025 – Aussage von CEO der ABB Schweiz – technisch machbar, ist interessant, was aber viel interessanter ist, er sagt kein Wort ob es auch finanzierbar ist. Manchmal ist aussagekräftiger was nicht gesagt wird !