Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 17. Dezember 2016

Die Themen: Bewegung bei Galenica, ein Auge auf Schindler, bei Gategroup klappt es doch noch und AMS kommuniziert schlecht.

«Eine Investition in Wissen liefert die beste Rendite.»
Benjamin Franklin
US-Diplomat, Staatsmann (1706–1790)

Lieber Investor

Jean-Paul Clozel, CEO von Actelion, spielt ein gefährliches Spiel. Am Mittwochmorgen meldete der Allschwiler Biotech-Konzern, die Übernahmegespräche mit Johnson & Johnson seien abgebrochen worden. Man stehe aber mit einer «anderen interessierten Partei» im Gespräch. Der Aktienkurs brach kurzzeitig auf unter 190 Fr. ein – bis am Freitag Bloomberg nachlegte: Actelion stehe mit Sanofi in fortgeschrittenen Verhandlungen, meldete die Agentur. Der französische Pharmakonzern sei bereit, 275 Fr. je Actelion-Aktie zu bieten.

Meine Quellen bestätigen mir, dass die Story mit Sanofi stimmt. Die Franzosen werden von der Investmentbank Morgan Stanley beraten, Actelion bezieht die Dienste von Merrill Lynch. Was mir aber auch aus gut informierten Quellen zugetragen wird: Der Deal mit J&J war schon praktisch unterschriftsreif, da wollte Clozel den Preis noch auf 285 Fr. je Aktie hochverhandeln. Worauf J&J, übrigens beraten von Lazard, die Übung sofort abgebrochen hat.

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