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Der Praktikus vom 11. Mai 2019

Die Themen: viel Lärm um nichts an der Schweizer Börse, Investoren ignorieren Risiken, Buchers geschickte Zukäufe, ein harter Job für Jens Alder, und Blackstone macht ihrem schlechten Ruf Ehre.

«Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit.»
Platon
griech. Philosoph (428/427–348/347 v. Chr.)

Lieber Investor

Viel Lärm um nichts? So könnte der Kursverlauf der Schweizer Börse in der abgelaufenen Woche interpretiert werden. Gerade mal 1,5% hat der Swiss Market Index verloren, der Swiss Performance Index 1,7%. Angesichts der Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China ist das bemerkenswert. Hier kommt zum einen wieder einmal der defensive Charakter des Schweizer Aktienmarktes zum Vorschein. Zyklische Indizes litten deutlich mehr, etwa der Deutsche Aktienindex mit fast 3%.

Zusätzlich geholfen haben gute Nachrichten, gerade von zyklischen Unternehmen. So LafargeHolcim. Der Baustoffkonzern ist auch diese Woche mit seiner Portfoliobereinigung zügig und geschickt vorangekommen und hat sie quasi abgeschlossen. Die Aktien zeigen ein Wochenminus von nur 2%, was von Robustheit zeugt. Dass sie mir gefallen, habe ich schon vor einer Woche an dieser Stelle gesagt, und meine Kollegin Yvonne Debrunner liefert Ihnen hier weitere Argumente.

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