Über den gebrochenen Aufwärtstrend ist in den vergangenen Wochen an dieser Stelle schon mehrfach berichtet worden. Die Frage, die sich seit Anfang Mai stellt, ist die, ob es sich jetzt um eine Korrektur im bestehenden Aufwärtstrend handelt oder ob ein neuer Abwärtstrend begonnen wurde. Kurzfristig hat sich nach der Dow-Theorie mit den fallenden Tops und den fallenden Tiefs ein neuer Trend etabliert. Er ist auch nach dem kräftigen Anstieg am Dienstag noch intakt. Andererseits kommt langsam wieder Hoffnung auf.

Der MACD-Indikator steht kurz vor der Bestätigung des Kaufsignals beim Stochastik-Indikator. Auffällig war in dieser Woche auch der zunächst schwache Wochenauftakt, der dann aber am Montag noch während des Handels gedreht wurde. Die Position der Intraday-Trendwende war dabei von Bedeutung. Zum einen verläuft in diesem Bereich die 200-Tage-Linie, und zum anderen liegt das 38,20%-Retracement der Fibonacci-Linien nahezu exakt an diesem Wendepunkt. Diese Trendwende an einem solch neuralgischen Punkte lässt vermuten, dass auch der jüngste Abwärtstrend gebrochen werden könnte. Die jüngsten Tops sind damit kurzfristig wieder möglich.