Märkte / Aktien

Credit Suisse setzt für 2019 auf Aktien

Wachstumsverlangsamung ja, Rezession nein, und Aktien, die nach der Korrektur nicht mehr teuer sind. Credit Suisse sieht dem Anlagejahr 2019 zuversichtlich entgegen.

Einverstanden, der Konjunkturaufschwung ist weit fortgeschritten, aber das allein heisst nicht, dass er zu Ende ist, sagt Oliver Adler, Chefökonom Schweiz der Credit Suisse, vor den Medien am Dienstag. Die Grossbank tritt damit Befürchtungen entgegen, wie sie am Finanzmarkt da und dort zirkulieren, eine Rezession stehe unmittelbar bevor. Und Michael Strobaek, Global CIO der CS, fügt mit Blick aufs nächste Jahr an: «Wir befinden uns in einem verlängerten Wirtschaftszyklus, der sich in abgeschwächter Form im nächsten Jahr fortsetzen dürfte.»

Das Rezessionsrisiko hält Credit Suisse auf absehbare Zeit für gering. Die treibenden Kräfte – Unternehmensinvestitionen, Konsum, weiterhin lockere Geldpolitik, mit Einschränkung auch in den USA – hätten nicht ausgedient, auch wenn sie sich nach langem Wirken abschwächten. Gering sei auch die Inflationsgefahr, betont Adler, und verweist in diesem Zusammenhang auf nach wie vor bestehende Überkapazitäten, vor allem in Schwellenländern, auf den schwächeren Yuan, der den Preisdruck senkt und den tieferen Ölpreis, was zusammengenommen das Lohnwachstum in den USA und in Europa stark kompensiere. Sein Fazit: Ein grosser Inflations- oder Zinsschock scheint 2019 unwahrscheinlich.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?