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Chinas Schulden bleiben ein Problem

Das Reformprogramm Pekings, angetrieben vom zukünftigen Vizepremier Liu He, setzt auf «qualitatives Wachstum» und Schuldenabbau.

China wird nicht von seinem Reformprogramm abweichen. Das hat der designierte Vizepremierminister der Volksrepublik, Liu He, am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum Wef in Davos versprochen. Die Finanzbranche und der Dienstleistungssektor würden sich für ausländische Investoren weiter öffnen. Und Peking werde «qualitatives Wachstum» vorantreiben – also nicht mehr ein möglichst hohes Wachstum anstreben, sondern dem Umweltschutz und dem technologischen Fortschritt mehr Bedeutung geben.

Doch vierzig Jahre nachdem Deng Xiaoping die Öffnung der Wirtschaft der Volksrepublik angestossen hat, gibt es weiterhin Zweifel am Reformwillen der chinesischen Regierung. «Trotz glaubwürdiger Reformen im Jahr 2017, strukturelle Probleme anzugehen, lag der politische Fokus tatsächlich darauf, den chinesischen Staatskapitalismus voranzutreiben», beobachten die Ökonomen Max J. Zenglein und Maximilian Kärnfelt in einem Kommentar. Sie arbeiten beim Mercator Institute for China Studies (Merics) in Berlin.

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