Unternehmen / Finanz

China-Pläne der Credit Suisse in Gefahr

Der Ausbau des Chinageschäfts könnte laut Medienbericht wegen eines Gerichtsfalls, in den CS nicht involviert ist, ins Stocken geraten.

(AWP) Die Pläne der Credit Suisse für den Ausbau des Geschäfts in China stehen laut einem Bericht der «Financial Times» auf wackligen Beinen. Ein Rechtsstreit zwischen einem Pekinger Grosskonzern und einer der renommiertesten Universitäten des Landes könnte die Absicht der Grossbank, wie geplant die Kontrolle über einen chinesischen Wertpapierhändler zu übernehmen, gefährden.

Der Auslöser sei eine Klage der Universität Peking gegen die von ihr 1986 gegründete Founder Group und deren Investoren, schrieb die Zeitung in ihrer Ausgabe vom Donnerstag (20.06.). Der Vorwurf lautet, beim Verkauf der 65 Prozent-Beteiligung an drei Investoren vor 15 Jahren sei es zu betrügerischen Handlungen und Missbrauch von Staatsgeldern gekommen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?