Märkte / Makro

China bleibt ein hartes Pflaster

Die konjunkturelle Abkühlung im Reich der Mitte hat auch exportorientierte Konzerne in Europa getroffen. Ihre Bewertung notiert auf langjährigen Tiefst.

Die Nachricht, US-Präsident Trump habe im Handelsstreit mit China die Frist verlängert, hat den Finanzmärkten temporäre Erleichterung verschafft. Für ein definitives Aufatmen ist es allerdings zu früh. Nicht nur bleiben strukturelle Differenzen zwischen den USA und China ungelöst (vgl. Textbox) Auch kühlt sich die Konjunktur im Reich der Mitte noch immer ab. Diese Abschwächung dürfte weiterhin auf den Unternehmen lasten, die einen wichtigen Umsatzanteil in Fernost erwirtschaften – darunter Schweizer Gesellschaften wie etwa Schindler, Swatch Group und Richemont .

Wie stark sich unter den betroffenen Konzernen die Stimmung abgekühlt hat, zeigt ein von Morgan Stanley zusammengestellter Aktienkorb: Der China Exposure Basket umfasst rund fünfzig europäische Unternehmen, die einen bedeutenden Prozentsatz ihrer Einnahmen in China erwirtschaften – darunter schwergewichtig Vertreter aus den Sektoren Grundstoffe und zyklischer Konsum. Über die letzten sechs Monate hat sich der Basket rund acht Prozentpunkte schwächer als der Gesamtmarkt entwickelt.

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