Unternehmen / Finanz

Castle Private Equity verliert Grossaktionär

Der US-Fonds Abrams Capital verpflichtet sich, die 21,8%-Beteiligung an der kotierten Anlagegesellschaft abzustossen. Ausgelotet werden wohl mehrere Szenarien.

Die Anlagegesellschaft Castle Private Equity steht vor Veränderungen im Aktionariat. Der aktivistische US-Fonds Abrams Capital stösst die 21,8%-Beteiligung ab, die 2012 zusammen mit dem Fonds Ironsides Partners aufgebaut worden war. Die inzwischen getrennt agierenden aktivistischen Investoren bedrängten damals die von LGT Capital geführte Castle, möglichst viele der Investments abzustossen und den Erlös auszuschütten.

Der Verwaltungsrat – dem u.a. Marcel Erni vom Vermögensverwalter Partners Group angehört – beschloss daraufhin eine Strategieanpassung. Castle Private Equity reinvestiert seither nur noch einen Teil der Geldmittel, die aus abgestossenen Beteiligungen zurückfliessen. Investmentfokus sind Anteile an Fonds internationaler Beteiligungshäuser, die die Übernahme mittelgrosser und grosser Betriebe finanzieren (Buyout Capital).

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