Unternehmen / Konsum

Calida ist in einer Übergangsphase

Analyse | Die Bekleidungsgruppe schnitt 2016 gut ab. Doch es besteht keine Eile, die Aktien zu kaufen.

Die Bekleidungsgruppe Calida hat ein turbulentes Jahr hinter sich. 2016 war geprägt von Diskussionen über einen möglichen Ausstieg der Hauptaktionärin, der Familie Kellenberger, sowie vom Abgang von Felix Sulzberger als CEO und, nach Vorwürfen über einen Vertrauensbruch, auch als Verwaltungsrat. Dann erhielt Calida im November mit Veraison Capital noch einen neuen, aktivistischen Grossaktionär.

Vor diesem Hintergrund und dem damit verbundenen Strategiewechsel ist das Jahresergebnis 2016 fast eine Nebensache. Dabei hat die Gruppe die Analystenerwartungen übertroffen, und das sowohl im Umsatzwachstum als auch in der Zunahme von Betriebsergebnis und Gewinn. Das gilt, obwohl letztere zwei Werte wegen Einmalkosten von 4 Mio. Fr. um 15 resp. 13,1% sanken. Die Leistung der Bekleidungsgruppe mit Möbelabteilung war gut, angesichts der schrumpfenden Hauptmärkte Frankreich, Schweiz und Deutschland. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?