Unternehmen / Konsum

Calida kann noch nicht ernten

Analyse | Der Hersteller von Bekleidung und Textilien investiert weiter in den Online-Vertriebskanal. Das zahlt sich erst teilweise aus.

 

Calida kämpft in einem schwierigen Umfeld. Der herkömmliche Markt stagniert, und günstigere Onlineangebote lasten auf den Preisen. Doch der Kleiderhersteller gibt nicht klein bei. Dank hoher Investitionen in den neuen Vertriebskanal und die Stärkung der Marken will er Marktanteile gewinnen. Die Transformation ist im ersten Halbjahr erfolgreich weitergegangen, belastete aber den Betriebsgewinn.

Verglichen mit der Vorjahresperiode konnte Calida den Umsatz dank dem Onlineverkauf kräftig steigern, aber auch bei den stationären Verkäufen resultierte ein Zuwachs. Mit 194,3 Mio. Fr. nahm das Unternehmen 10,7% mehr ein und übertraf die Erwartungen der Analysten. Währungsbereinigt resultierte ein Plus von 3,5%. Besonders erfreulich entwickelte sich der im Vorjahr übernommene deutsche Onlinehändler Reich. Insgesamt stieg der Absatz über das Internet mehr als zwei Drittel und macht mittlerweile 10,2% des Gesamtumsatzes aus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?