Unternehmen / Konsum

Calida-CEO verrät seine Strategie

Der neue Chef des Textilherstellers, Reiner Pichler, senkt die Prognose für 2016. Er setzt auf organisches Wachstum.

Reiner Pichler, der CEO der Calida-Gruppe, ist zurzeit viel unterwegs ­– von Frankreich bis China. Der 53-jährige Deutsche will das Bekleidungsunternehmen kennen lernen und besucht Calidas Produktionsstätten. Gleichzeitig arbeitet er an der neuen Strategie. Am 8. und 9. September muss er sie dem Verwaltungsrat präsentieren. Noch dieses Jahr will er deren Umsetzung starten.

Bereits verrät er der FuW einige Eckpunkte. «Internationalisierung, Digitalisierung und Innovation» heissen sie. Das tönt abstrakt. Pichler konkretisiert: «Die Marke Calida, die rund 80% des Umsatzes in der Schweiz und Deutschland erzielt, soll internationaler werden.» Das eröffnet riesige Wachstumschancen. «Der Anteil des E-Commerce am Umsatz beträgt erst 3,6%, er soll schnell erhöht werden.» Auch damit soll das organische Wachstum angekurbelt werden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?