Unternehmen / Finanz

BX-Swiss-Chef: «Die Banken machen uns nicht sichtbar»

Harald Schnabel, Chef der BX Swiss, über den Streit mit der EU, wie er die alte Berner Börse in die Gewinnzone bringen will und wie ihn die Banken daran hindern.

Die Schweiz hat neben der grossen SIX eine zweite, kleinere Börse: die BX Swiss. Ihr CEO, Harald Schnabel, sagt im Interview, welche Pläne er für die ehemalige Berner Börse hat und wie ihm zwei Dinge dabei einen Strich durch die Rechnung machen könnten.

Herr Schnabel, bis Sommer haben die Schweizer Börsen die EU-Anerkennung. Wenn sie wegfällt, was passiert mit der BX?
Wir bieten den Handel mit über 3000 Aktien aus über dreissig Ländern an. Sollte die EU uns die Anerkennung entziehen, dürften vermutlich keine ausländischen Aktien mehr von einem europäischen Market Maker in der Schweiz gehandelt werden. Das Geschäft würde uns wegfallen.

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