Fleisch aus dem Labor: Was vor einigen Jahren noch Stoff für einen Horrorfilm gewesen wäre, könnte bald Realität werden – insbesondere, wenn es nach Bell Food geht. Diesen Sommer gab das Basler Unternehmen den Einstieg in den Bereich kultiviertes Fleisch bekannt. Es beteiligt sich mit 2 Mio. € an der nächsten Finanzierungsrunde des niederländischen Start-up Mosa Meat.

Die Investition ist ein weiterer Schritt, um dem Rückgang im hiesigen Geschäft mit Fleisch und Wurstwaren entgegenzuwirken. Der Einkaufstourismus sowie ökologische und gesundheitliche Überlegungen der Konsumenten lasten auf dem Umsatz und auf der Marge im ehemaligen Kernsegment von Bell. Daneben produziert der Nahrungsmittelhersteller deshalb Ravioli, Frischsalate und Krevetten und stärkt das Auslandsgeschäft.

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