Unternehmen / Konsum

Baselworld steht vor schwieriger Zukunft

Der weltgrössten Uhren- und Schmuckmesse drohen für 2020 weitere gewichtige Abgänge.

Die Querelen der letzten Monate um die weltgrösste Uhren- und Schmuckmesse in Basel haben Spuren hinterlassen. Hatten vor wenigen Jahren noch gegen 2000 Aussteller aus der Uhren- und Schmuckbranche ihre Novitäten vorgestellt, sind es dieses Jahr noch 500. In den durch die Rückzüge breiter gewordenen Gängen war es an den ersten Tagen der Baselworld deutlich ruhiger, keine Spur von der Hektik der vergangenen Jahre.

Ein Teil der Reduktion war auf Initiative des Messeorganisators MCH Group passiert, dazu kam der plötzliche Rückzug der Swatch Group im vergangenen Sommer. Der weltgrösste Uhrenhersteller war mit seinen zahlreichen Marken wie Omega, Tissot, Breguet und Harry Winston einer der wichtigsten Austeller der Messe. Der Abgang der Swatch Group hat unübersehbar eine Lücke in der grössten Messehalle sowie in der Erfolgsrechnung der MCH Group hinterlassen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?