Unternehmen / Industrie

Autozulieferer stechen die Hersteller aus

Die Aktien der Autokonzerne haben stark korrigiert, die der Schweizer Zulieferer dagegen kaum – weil Probleme der Produzenten für sie Chancen sind.

Vom 3. bis 13. März präsentiert sich die Automobilindustrie in Genf dem Publikum – an der 86. Ausgabe des Salons. Schon ab Montag bezirzen die Hersteller die Medien. Mit Studien wecken sie Appetit auf künftige Modelle, neue Formensprachen und Technologien. CEO enthüllen Weltneuheiten, stellen die neuesten technischen Errungenschaften vor, lassen das Faszinosum Automobil hochleben und skizzieren eine wunderbare Welt individueller – und zunehmend vernetzter – Mobilität.

Doch rundum glücklich werden sie nicht sein. Zu gross ist die wirtschaftliche Unsicherheit, zu schwer wiegen Herausforderungen wie die CO2-Vorgaben, und: Zu viel haben die Aktien des Sektors in den vergangenen Wochen und Monaten an Wert verloren. Die Einbussen nagen umso mehr am Stolz, als sich die Titel vieler ihrer Zulieferer besser gehalten haben, besonders die aus der Schweiz: Autoneum, Ems-Chemie und Georg Fischer. «Ihre Investment Stories überzeugen mehr», bringt es Fabian Häcki von der Bank Vontobel auf den Punkt.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?