Märkte / Anleihen

Ausverkauf bei Italien-Bonds

Bei Anlegern nimmt die Sorge über die neue Regierung in Rom erheblich zu. Die EU warnt vor einer Ansteckung am Anleihenmarkt.

(Reuters) Aus Angst vor einem harten Konfrontationskurs der künftigen italienischen Regierung gegen die EU haben die Anleger auch am Mittwoch Staatsanleihen des Landes aus ihren Depots geworfen. Entsprechend zogen die Renditen der zehnjährigen Staatspapiere und damit die Refinanzierungskosten des hoch verschuldeten Landes auf ein 14-Monats-Hoch von 2,45% an, nachdem es am Dienstagabend noch 2,33% waren. Die EU-Kommission warnte vor Ansteckungsgefahren in der Eurozone. Auch viele Investoren sehen dieses Risiko, weshalb in den vergangenen Tagen die Renditen der spanischen und portugiesischen Staatsanleihen leicht anzogen. «Italien ist die Achillesferse der Euro-Zone», fasste Analyst Eugen Keller vom Bankhaus Metzler die Stimmung zusammen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?