Unternehmen / Konsum

Die Zeiten für APG werden härter

Analyse | Der Umsatzrückgang im ersten Halbjahr belegt, dass der Marktführer in der Schweizer Aussenwerbung Anteile verloren hat. Der Wettbewerb verschärft sich.

Es sind goldene Zeiten gewesen für APG. Seit dem Tief 2010 und seit der Aussenwerber aus verlustreichen Auslandengagements ausgestiegen ist, haben seine Aktien annähernd 400% zugelegt. In den vergangenen fünf Jahren erzielte das Unternehmen im Schnitt einen freien Cashflow von 56 Mio. Fr.

Nun verschärft sich der Wettbewerb im Aussenwerbemarkt mehr und mehr. Davon zeugt auch der Halbjahresbericht von APG: Der Umsatz in der Schweiz sank 3% auf 139,9 Mio. Fr. Da der Heimmarkt allenfalls noch leicht wächst, hat der Leader etwas Marktanteil (aktuell geschätzt: 65%) verloren. Dies erklärt sich damit, dass in öffentlichen Ausschreibeverfahren einige wichtige Verträge, diejenigen mit den Städten Luzern und Genf sowie den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ), an die Konkurrenz gingen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?