Unternehmen / Konsum

APG steht vor anspruchsvollen Jahren

Analyse | Der Aussenwerber ändert die Dividendenpolitik. Mit den angesagten Kürzungen der Ausschüttung verlieren die Aktien an Attraktivität.

Beim Werbeplatzanbieter APG wird das Hauptaugenmerk der Investoren auf der Dividende liegen – und diesbezüglich ist das Top überschritten. Das Unternehmen kürzt die Ausschüttung 17% oder 4 Fr. auf 20 Fr. Dabei wird zum fünften und auch zum letzten Mal die Politik angewandt, dass die ordentliche Dividende (von diesmal 10 Fr. je Aktie) via Sonderdividende verdoppelt wird, um nicht benötigte Nettobarmittel abzubauen.

Der Verwaltungsrat gibt bereits bekannt, was er darüber hinaus plant: Für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 will er, sofern die Umstände es dann gestatten, Dividendenzahlungen in der Grössenordnung von 11 Fr. vorschlagen. Das bedeutet verglichen zur diesjährigen Gesamtausschüttung eine Reduktion um 45%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?