Unternehmen / Konsum

APG verteidigt die Profitabilität

Analyse | Markus Ehrle, der CEO des Aussenwerbers, sagt: «Die Margen werden nicht besser.»

Bereinigt ­um Effekte aus Liegenschaftsverkäufen hat der Aussenwerber APG im ersten Semester eine Betriebsgewinnmarge von 20,7% ­erzielt. Damit wurde beinahe der sehr hohe Wert der Vorjahresperiode von 21,0% erreicht. Das stellt eine gute Leistung dar, angesichts des zuletzt schärfer gewordenen Wettbewerbs.

Um in öffentlichen Ausschreibungsverfahren zum Zuge zu kommen, hat auch APG höhere Gebote einreichen müssen als früher. Einige Konzessionen sind dennoch verloren gegangen. Das betrifft etwa die Konzession für den Flughafen Genf, wo seit Juli 2015 Neo Advertising die Plakate klebt und die digitalen Werbeflächen bewirtschaftet. Mit dem Verlust jenes Vertrages ist für APG in der ersten Hälfte dieses Jahres ein Umsatzbeitrag von 4,5 bis 5 Mio. Fr. weggefallen, kalkuliert CEO Markus Ehrle. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?