Unlängst wurde ich gefragt, was ich im Umgang mit den Charts heute anders mache als vor zwanzig Jahren. Die Antwort: Die Preisbildungsmechanismen an den Märkten hinterlassen immer noch die gleichen Spuren. Im Mehrwochenbereich sind die Richtungswechsel indes ruckartiger geworden. Das ist aber auch schon alles. Wenn ich mit den Charts heute weniger akribisch und mechanisch vorgehe, hat das mit der Erfahrung zu tun, die erst die Jahre bringen.

Bei Komax könnte man eine Falling Wedge erkennen und danach auf entsprechende Kaufsignale warten. Wenn die Kurse eine Abwärtstrendlinie durchbrechen, liegt man mit Käufen richtig, weil die Kurse ja gerade steigen und das wahrscheinlich kurzfristig weiter tun. Nur herrscht Ahnungslosigkeit darüber, wie lange der Zustand andauert und welche Qualität dieser Entwicklung beizumessen ist.

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