Unternehmen / Finanz

Alternativanlagen haben es schwer

Das Publikum bekommt mit kotierten Hedge Funds und Privatmarktfonds einen Zugang zu den Investments der Grossen. Warum das Interesse dennoch begrenzt ist.

Alternativanlagen bilden als privatmarktliche, aber illiquide Investments einen Gegenpol zu den jederzeit handelbaren Dividenden- und Zinspapieren. Börsennotierte Alternativanlagen wie Castle Alternative Invest oder Private Equity Holding werben damit, eine Brücke zwischen den Polen zu schlagen. Sie machen sonst allein den Grossanlegern vorbehaltene Investmentsegmente – besonders Hedge Funds bzw. Private Equity – dem privaten Anleger zugänglich. Realität ist jedoch, dass über ihre Aktien die illiquiden Investmentinhalte dem täglichen Börsenhandel ausgesetzt sind. Das geht nicht ohne Probleme.

Hedge Funds und Private Equity werden im internationalen Anlagegeschäft reihum als Diversifikation eines Gesamtvermögens empfohlen. Als Vorzug wird hervorgehoben, ihr Wert würde sich dekorreliert bzw. teilweise isoliert vom Auf und Ab der Aktien- und Anleihemärkte entwickeln. Dem stehen jedoch eine lange Kapitalbindung und hohe Verwaltungsgebühren gegenüber. Kritik bleibt deshalb nicht aus.

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