Unternehmen / Immobilien

Allreal bleibt gelassen

Analyse | Die Immobiliengesellschaft hat 2015 weniger eingenommen und die Erwartungen enttäuscht. Die Dividende soll dennoch erhöht werden.

Höhere Mieteinnahmen und Erfolge aus dem Verkauf von Liegenschaften haben 2015 zu Allreals Gewinnsteigerung beigetragen. Dazu kamen gestiegene Neubewertungsgewinne. Das Ergebnis der Generalunternehmung ist dagegen wie erwartet schwächer ausgefallen. Die Markterwartungen wurden nicht erfüllt.

«Ich bin mit dem Resultat zufrieden», hielt CEO Roger Herzog an der Jahresmedienkonferenz fest. Die Mieteinnahmen sind knapp 10% auf 174,9 Mio. Fr. gestiegen. Einige Objekte wurden erstmals ganzjährig vermietet, weitere kamen neu dazu. Die Leerstandquote konnte von 7,9 auf 7,5% gesenkt werden. Der Portfoliowert der Liegenschaften ist leicht auf 3,53 Mrd. Fr. gestiegen. Drei Liegenschaften wurden mit einem zweistelligen Gewinnbeitrag verkauft. Ein Objekt in Dübendorf (Wert 50 Mio. Fr.) kam dazu. Bis in fünf Jahren soll die Liegenschaft wertsteigernd entwickelt werden. Der Nutzungsmix des ganzen Portfolios ist nach eigenen Angaben mit 57% Büro/Dienstleistung, 20% Wohnen und 7% Gewerbe ausgewogen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?